70% der Österreicher schätzen Klima-Risiken neu ein

Energie-Trendmonitor Österreich 2021

Für 70 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher hat die COVID-19-Pandemie zu einem Umdenken über den Klimawandel geführt: Die Menschen möchten künftig konsequenter sein, um die Klimaziele umzusetzen. Konkret wünschen sich zwei Drittel in den eigenen vier Wänden auf klimafreundliche Heizsysteme umzusteigen. Das sind Ergebnisse aus dem Energie-Trendmonitor 2021. Dafür wurden 1.000 Österreicherinnen und Österreicher bevölkerungsrepräsentativ von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag von Stiebel Eltron befragt.

„Die Energie-Trendumfrage 2021 zeigt, dass die Erfahrungen mit der Pandemie zu einer neuen Beurteilung der Klimarisiken geführt haben“, sagt Thomas Mader, Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron Österreich.

„Wer künftig ganz konkret etwas für die persönliche Energiewende tun möchte, hat im eigenen Heizungskeller einen wichtigen Hebel in der Hand.“

Im Unterschied zu den Erdöl- und Gasbrennern verursacht eine moderne Wärmepumpenheizung keine CO2-Emissionen vor Ort - der für den Antrieb benötigte Strom lässt sich aus erneuerbaren Quellen nutzen.

Private Haushalte wünschen sich mehr Wissen

Die Österreicherinnen und Österreicher haben die Baustelle im eigenen Heizungskeller erkannt: 76 Prozent bewerten Klimaschutz beim Heizen als wichtig. Gleichzeitig fehlt 60 Prozent aber das Wissen, wie sie bei der privaten Energiewende vom Staat unterstützt werden.

Rekordbudget für „Raus aus Öl und Gas“

Dabei wird der Wechsel auf nachhaltige Heizsysteme in Österreich aktuell so stark gefördert wie nie zuvor. Für den „Raus aus Öl und Gas“-Bonus sowie den „Sanierungsscheck“ stellt die Bundesregierung ein Rekordbudget von 650 Millionen Euro bereit. Damit sollen alte, klimaschädliche Öl- und Gasheizsysteme ausgetauscht werden.

„Wer jetzt auf ein nachhaltiges Heizsystem wechselt, spart Kosten in zweifacher Hinsicht: durch die Förderung für den Einbau und durch die Vermeidung zukünftiger Kosten.“ Denn wer CO2 emittiert, könnte dafür künftig als Verursacher zur Kasse gebeten werden. Hier zeigen sich die befragen Verbraucher allerdings sensibel: 55 Prozent wollen einen Preis für ihre persönlichen CO2-Emissionen nicht akzeptieren.

„Klimaschädliche Emissionen sollten am besten gar nicht erst entstehen“, sagt Mader. „Die Zukunftstechnik steht mit den seit Jahren ausgereiften Wärmepumpenheizungen zur Verfügung und die Förderprogramme sind derzeit so ausgestattet, dass die Verbraucher zügig handeln können, um die Energiewende erfolgreich umzusetzen.“

Informationen zu klimafreundlichem Heizen und Förderprogrammen in Österreich erhalten Sie hier: Wärmepumpe