Lüftung könnte „Schul-Lockdown“ verhindern

Regelmäßiges Lüften verringert das Infektionsrisiko

Klassenzimmer mit Lüftungsgerät VRL-C von STIEBEL ELTRON

Deshalb werden Lüftungsanlagen in Kindergärten und Schulen dringend gebraucht. Gesunde Luft könnte ein wichtiger Schlüssel bei der Eindämmung von Neuinfektionen durch das Coronavirus, aber auch bei anderen Viren welche über die Luft übertragen werden, sein.

Nach Aussagen vieler Virologen ist die Aerosolkonzentration in der Luft ein wichtiger Faktor für die Ausbreitung von Viren – und eine Ursache für ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Superspreader-Ereignisse in Clubs, Pflegeheimen, fleischverarbeitenden Betrieben, Kirchen, Restaurants, Krankenhäusern oder Kreuzfahrtschiffen zeigen deutlich:

Ein Corona-Infizierter reicht, um eine große Gruppe von Menschen in schlecht gelüfteten Gebäuden zu infizieren. „In Räumen mit viel Publikumsverkehr kann jedoch ein erhöhter Luftwechsel die Aerosole gezielt abführen und so einen signifikanten Beitrag zur Reduktion der Ansteckungsgefahr leisten“, weiß Thomas Mader, Geschäftsführer von Stiebel Eltron Österreich. Er betont: „Eine Nachrüstung der dezentralen Geräte ist problemlos möglich!“ Sind diese Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung versehen, tragen sie zusätzlich zur Verringerung der CO2-Belastung und Einhaltung der österreichischen und europäischen Klimaziele bei.

Lüftung erst in Wohnungen, dann in Schulen

Im Wohnungsbau sind Lüftungsanlagen mittlerweile gang und gäbe.
OIB-Richtlinie, luftdichte Bauweise und höchster Wärmeschutz machen kontrollierte Lüftungsanlagen notwendig. Ausgestattet mit Wärmerückgewinnung steigern diese die Gebäudeeffizienz und den Komfort innerhalb der Räume. Inzwischen hält auch in Schulen die Lüftungstechnik immer öfter Einzug – jedoch bislang zumeist nur in Neubauten. Eine von Schadstoffen befreite und sauerstoffreiche Luft ist aber auch in Altbauten die Grundlage, um Höchstleistungen zu erbringen. Da ein Öffnen der Fenster aus energetischer Sicht nicht sinnvoll und aus Witterungsgründen oder wegen eines hohen Geräuschpegels nicht immer möglich ist, schaffen schnell nachrüstbare, dezentrale Lüftungsgeräte, wie das VLR-C Klassenlüftungsgerät von Stiebel Eltron, Abhilfe.

„Wir empfehlen für den Einsatz in Klassenräumen das Lüftungsgerät VRL-C, mit dem sich ein vernünftiger Luftaustausch für bis zu 35 Personen pro Stunde im jeweiligen Raum realisieren lässt“, sagt Stiebel Eltron Geschäftsführer Ing. Thomas Mader. „Die Konzentration an potenziell virushaltigen Aerosolen und damit das Ansteckungsrisiko werden mit diesen Lüftungssystemen deutlich verringert. Technisch ist es heute einfach möglich, größere Räume in Schulen, Kindergärten oder Geschäften nachträglich mit einer solchen Lüftungsanlage auszurüsten. Durch die integrierte Wärmerückgewinnung der Lüftungsgeräte ist keine Anpassung der Heizung der Räume erforderlich; die Räumlichkeiten werden wie gewohnt weiterhin warm.“

Derartige Lüftungsgeräte arbeiten zum Beispiel in der Johann-Pachelbel-Schule in Nürnberg. Für die 110 Klassenräume fiel die Entscheidung auf eine dezentrale Lösung, mit der die raumweise Belüftung realisiert werden kann. Über die Vernetzung können auch alle 110 Geräte gleichzeitig für das Wochenende programmiert oder kollektiv in die Ferien geschickt werden.

Das Lüftungsgerät VRL-C von Stiebel Eltron ist in verschiedenen Größen und Ausstattungen verfügbar.

Mehr Informationen erhalten Interessierte unter www.stiebel-eltron.at/schullueftung, per E-Mail unter info@stiebel-eltron.at oder unter der Telefonnummer 0043 7221 74600